Freitag, März 24, 2006

Sukothai und Hill Tribes

SukothaiNeben Phitsanulok liegt Sukothai, eine kleine Ortschaft in der ein Park liegt mit Ueberresten alter Tempelbauten. Natuerlich haben wir es wieder einmal geschafft, die Staette waehrend der groessten Hitze mit dem Fahrrad zu besichtigen.

Tempel: Nicht mit kurzen HosenNach 2h waren wir fix und foxi und Regi meinte, sie habe genug von diesen Steinhaufen. Von Phitsanulok nach Chiang Mai, die zweitgroesste Stadt Thailands, nahmen wir einmal mehr den Zug. Wohlweislich haben wir die Zugbillete 2 Tage vorher beschafft und konnten so gemuetlich in der 2. Klasse nach Norden gondeln. Die Zugfahrt war sehr interessant.


Tempel in Chiang MaiDie Palmenhaine und die Kautschuck-Plantagen mussten Reisfeldern und spaeter bewaldeter Huegellandschaft weichen. Als es dunkelte, konnte man ueberall Waldbraende erkennen. Bevor der Monsun kommt, wird alles was brennt angezuendet, um den Nutzpflanzen Platz zu schaffen.

Lisu HuettenDamit Mac seinem Bewegungsdrang etwas gerecht wurde, haben wir in Chaing Mai an einer gefuehrten 3-Tages-Trekkingtour teilgenommen. Dabei uebernachteten wir in zwei Hill Tribe Villages (Fluechtlinge aus Burma).

ElefantenrittAm ersten Tag war neben einer Stunde Laufen Elefantenreiten auf dem Programm. Da diese nur von Gruenzeug leben, sind sie dauernd am Fressen auch wenn sie laufen sollten. Sobald eine Pfuetze ueberquert werden muss, ist eine Dusche inklusive.
Am zweiten Tag hiess es 5h laufen. Wir gerieten immer mehr in den Wald und langsam sah der Dschungel so aus, wie man ihn sich vorstellt: Lianen, Bambus und viel Gefleuch und Gekreuch.

DschungelAm Lagerfeuer bei den Hill Tribes wurde uns dann auch noch ein traditioneller Tanz vorgefuehrt. Als wir dann gemuetlich zusammen sassen schrie Mel, unser schweizer Gspaendli, ploetzlich auf. In seinem Hosenbein hatte es sich ein Skorpion gemuetlich gemacht und ihn beim hektischen Rauschschuetteln ca. 5 Mal gestochen.

Hill Tribe HotelUnser Guide "Toto" hat sofort eine Buechse Tiger-Balm auf sein Bein geschmiert und der Dorfchef kam mit einem Huhn, bei dem er mit einer Feder Speichel aus der Kehle holte und es auf Mel's Bein streichen wollte, was Mel dankend ablehnte. Die starken Schmerzen haben ihm eine unangenehme Nacht beschert.

Abendliche Dusche im BachAm dritten Tag gings zurueck in die Zivilisation. Genauer gesagt an einen Fluss, auf welchem wir mit einfachen Bambusflosse runtertreiben durften. Bald ist eine lustige Flusschlacht unter den verschiedenen Floss-Mannschaften entstanden und wir kamen mit einem halbzerlegten Floss ins Ziel. Nichtsdestotrotz waren wir das glorreiche "Winner-Team".


Bamboo RaftDie wespenaehnlichen Skorpionstiche in Mel's Bein sind inzwischen abgeklungen und der Trek bleibt in guter Erinnerung.

1 Comments:

At 18 November, 2006 01:19, Anonymous Anonym said...

hey altae, voll die geile pouser-hose, mann!
gruss basil

 

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